Typische Probleme bei der Unternehmensübertragung:
Nachfolger ist nicht geeignet
Vor allem bei der familieninternen Übertragung überwiegen oft emotionale Entscheidungskriterien, die sich nicht an den eigentlichen Bedürfnissen des Unternehmens orientieren.
Kaufpreis ist nicht angemessen
Überhöhte Kaufpreise führen nach der Übergabe häufig zum "Aus" des Unternehmens. Ertragskraft und Substanz des Betriebs wurden überschätzt; Kredite, die zur Finanzierung des Kaufpreises aufgenommen wurden, können nicht getilgt werden.
Keine Perspektive
Das "Loslassen können" fällt vielen gestandenen Unternehmerinnen und Unternehmern schwer. Hier müssen frühzeitig Perspektiven entwickelt werden, damit Sie nach der Übertragung nicht "in der Luft hängen".
Realistische Bestandsaufnahme vornehmen
Vor diesem Hintergrund sollten Sie versuchen, eine möglichst sachliche Bestandsaufnahme vorzunehmen. Eventuell müssen Sie allzu positive Einschätzungen revidieren, vielleicht entdecken Sie aber auch noch einige "Schätzchen" in Ihrem Unternehmen, die bisher im Verborgenen geblieben sind.
Berater einbeziehen
Mit den genannten Problemen und Fragestellungen sind eine Vielzahl von Aufgaben verbunden, die Sie alleine nicht bewältigen können und auch nicht sollen. Ihnen stehen daher eine Vielzahl von Beratern und Informationsquellen zur Verfügung, die Sie vor und während des Übergangsprozesses begleiten.
Für die meisten Themen stehen Ihnen die zuständige Kammer, Banken und Sparkassen, Fachverbände oder auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaften zur Verfügung. Beziehen Sie frühzeitig persönliche Berater mit ein, die mit Ihnen gemeinsam die recherchierten Ergebnisse bewerten. Dazu gehören:
Rechtsanwalt/Rechtsanwältin
Notar/in
Steuerberater/in
Wirtschaftsprüfer/in
Unternehmensberater/in
Tipp:
Beratungen können durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) finanziell bezuschusst werden.



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