Themen und Texte

Wachstumsförderung

Bund, Länder und EU unterstützen kleine und mittlere Unternehmen. Dies gilt besonders in den neuen Bundesländern. Dabei handelt es sich meistens um Darlehen, aber auch nicht-rückzahlbare Zuschüsse oder steuerliche Hilfen. Typisch für öffentliche Förderdarlehen sind u.a. günstige Zinsen, lange Laufzeiten und häufig eine rückzahlungsfreie Zeit, bis Sie mit der Rückzahlung beginnen müssen.

Die wichtigsten Förderprogramme des Bundes für das Unternehmenswachstum

Steuerliche Hilfen




Risikogerechte Zinsen

In folgenden gewerblichen Förderprogrammen gelten risikogerechte Zinsen:

  • KfW-Unternehmerkredit (inkl. Unternehmerkredit Ausland)
  • Unternehmerkapital - Fremdkapitaltranche des Bausteins "Kapital für Arbeit und Investitionen"
  • ERP-Regionalförderprogramm
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien
  • ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm

Die Höhe des Zinssatzes ist abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kreditnehmers (= Bonität; bestimmt sich z.B. durch Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad etc.) sowie der Werthaltigkeit der Sicherheiten, die das Unternehmen für den Kredit stellt. Damit gilt: Je geringer das Risiko, desto geringer der Zins.

Bonität und Sicherheiten eines Unternehmens werden von der Hausbank des Unternehmers ermittelt, die den Förderkredit auf eigenes Risiko gewährt. Auf Grundlage der Bonitätsermittlung und der Sicherheitenbewertung ordnet die Hausbank eine Bonitäts- und eine Besicherungsklasse zu. Durch Kombination der beiden Bewertungsergebnisse ergibt sich die Zuordnung in eine von sieben Preisklassen. Jede Preisklasse deckt dabei eine Bandbreite ab, innerhalb derer der Kundenzins liegen kann. D.h., die KfW gibt maximale Obergrenzen für den Zins einer Preisklasse vor, die Hausbank kann für den Förderkredit diesen Preis oder einen niedrigeren verlangen.