
Nach den Untersuchungen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn stehen in den nächsten fünf Jahren über 300.000 Nachfolgen an. Für die Jahre 2000 bis 2004 gelten jährlich 76.000 Unternehmen als übergabereif. Daran gebunden sind jeweils 970.000 Arbeitsplätze. Weniger als die Hälfte der Unternehmen stehen durch "normalen" Erbfall zur Übergabe an. Mehr als die Hälfte suchen eher ad hoc infolge Tod oder Krankheit des Eigentümers oder weil sich die Familie auf einen Nachfolger aus ihren eigenen Reihen nicht einigen konnte. Jährlich gehen durch nicht erfolgte Übergaben, d.h. Unternehmensschließungen, ca. 40.000 Arbeitsplätze verloren.
Hier bieten die Industrie- und Handelskammern (IHKs) ihre Hilfestellung an. Der DIHK betreibt außerdem gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der KfW Bankengruppe die Unternehmensbörse nexxt-change.
Die Zahl der Inserate und Vermittlungen steigt ständig. Der Inseratbestand umfasst mittlerweile rund 10.000 Eintragungen. Dabei ist die IHK-Organisation mit 65% der Inserate der weitaus größte Kooperationspartner. Das zeigt die besondere Kompetenz und das Vertrauen, das den IHKs auf diesem Feld entgegengebracht wird. Neben der Unternehmensbörse nexxt-change bieten die IHKs vor Ort in verschiedenen Veranstaltungsformen Informationen zu allen Aspekten der Unternehmensnachfolge an.
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